ShakyamuniYoga hat keine Altersgrenzen – Kinder profitieren von Yoga, Erwachsene sowieso, aber auch Menschen im fortgeschrittenen Alter können Yoga praktizieren. Die Praxis passt sich dem Übenden und seiner Konstitution an; die Gewichtung der drei Elemente Körperübung – Atemübungen (prānayāma) – Meditation verschiebt sich entsprechend. Daher ist es gleich, ob jemand schon Yoga-Erfahrung hat oder sich als Anfänger sieht.

Wo will Yoga hin?

Der Mensch hat sich von sich selbst entfernt und Yoga zeigt ihm einen Weg zurück zu sich selbst. Das ist alles.

— T. K.V. Desikachar

Yoga stellt ein ethisches Gerüst auf, an dem ich mich orientieren kann, um das, was ich in meinem Sein verändern möchte, auch zu erreichen. Yoga ist frei von religiösem Anspruch, vertritt universelle ethische Grundsätze.

Kailash 2013 Gebetsmühle

Gebetsmühle am heiligen Berg Kailash in Tibet

Yoga ist für mich

  • die Kunst, mit sich selbst und anderen gut umzugehen,
  • damit ein glücklicheres Leben zu führen
  • Hingabe an etwas zu üben
  • Erfahrungen zu machen auf der Matte für den Alltag
  • ein Fenster zu sich selbst
  • weniger „machen“, mehr erhalten
  • spannend
  • sich einlassen können
  • Einklang von Körper, Atem und Geist
  • ein Weg zu Entspannung und innerer Ruhe

Da jeder Mensch vom anderen verschieden ist, unterscheidet sich der Stil und Inhalt der persönlichen Yogapraxis je nach Übendem und dessen Anforderungen und Befindlichkeiten. Die Basis des Yoga ist die Jahrtausende Jahre alte Philosophie, die sich auf die Überlieferungen in den Veden und der Sankhya-Philosophie gründet. Erst später kamen die spezifische Arbeit mit dem Körper, bestimmte Haltungen (āsanas) dazu.

Kein Blatt ist wie das andere.

Durchsichtige Papal-Blätter lassen das Wesen durchscheinen.

Die einen brauchen mehr Bewegung, die anderen suchen Beschwerden zu lindern oder weiteren Beschwerden vorzubeugen, für andere ist es wichtig, mit dem Atem zu arbeiten und sich selbst in der Stille, in der Meditation näher zu kommen.

Kein Blatt eines Baumes ist wie ein zweites.

Es gibt so viele Asanas wie es Menschen gibt.